Bei Demenz zählt nicht, wie viele Handgriffe jemand erledigt, sondern wie ruhig der Tag verläuft. Wir betreuen Menschen mit Demenz zu Hause in München – mit möglichst wenigen wechselnden Gesichtern, verlässlichen Zeiten und der Geduld, die dieses Krankheitsbild braucht.
Wer Angehörige mit Demenz begleitet, kennt die Situationen: dieselbe Frage zum zehnten Mal. Der Mantel, der plötzlich verschwunden ist und den angeblich jemand mitgenommen hat. Abends die Unruhe, das Drängen nach Hause – obwohl man zu Hause ist.
Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Was hilft, ist der andere Umgang damit: nicht korrigieren, sondern mitgehen. Wer sagt „Deine Mutter ist seit dreißig Jahren tot", erzeugt jedes Mal frischen Schmerz. Wer fragt „Erzählen Sie mir von Ihrer Mutter", nimmt die Unruhe raus.
Genau darauf sind unsere Pflegekräfte geschult. Es ist der Unterschied zwischen einem Einsatz, der in Streit endet, und einem, nach dem alle ruhiger sind.
Demenz schreitet fort, und irgendwann reichen ein oder zwei Besuche am Tag nicht mehr – meist dann, wenn die Nächte unruhig werden. Bevor das Heim die einzige Option ist, gibt es zwei Wege:
Und ganz offen: Wenn Sie merken, dass Sie selbst nicht mehr können, ist das kein Versagen. Angehörige, die sich aufreiben, halten es am Ende kürzer durch als die, die sich früh Hilfe holen.
Kein Pflegegrad vorhanden? Dann helfen wir beim Antrag. Gerade bei Demenz wird der Hilfebedarf beim Begutachtungstermin oft unterschätzt, weil viele Betroffene sich an dem Tag zusammenreißen. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen.
Den Entlastungsbetrag von 131 € monatlich gibt es schon ab Pflegegrad 1. Ab Pflegegrad 2 kommen Pflegegeld, Pflegesachleistung und der Jahresbetrag für Verhinderungspflege dazu. Wenn noch kein Pflegegrad vorliegt, helfen wir beim Antrag.
Wir planen die Touren so, dass Ihr Angehöriger möglichst wenige verschiedene Gesichter sieht. Bei Demenz ist das keine Nettigkeit, sondern fachlich entscheidend. Ganz ohne Vertretung geht es bei Urlaub und Krankheit nicht – dann stellen wir die Kollegin vorher persönlich vor.
Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Wir fangen klein an – ein kurzer Besuch, ein Kaffee, kein Programm. Meistens braucht es zwei, drei Termine, bis jemand dazugehört. Druck machen wir nie.
Nächtliche Unruhe und Weglauftendenz sind typisch. Wenn tagsüber Betreuung nicht mehr reicht, ist unsere 24-Stunden-Betreuung eine Möglichkeit – dann ist durchgehend jemand im Haus.
Ja. Viele nutzen genau das: ein fester Nachmittag pro Woche. Bezahlt wird das oft aus dem Entlastungsbetrag oder der Verhinderungspflege.
Ja. Wir sind ein ambulanter Pflegedienst – Körperpflege, Medikamente, Wundversorgung auf ärztliche Verordnung gehören dazu. Betreuung und Pflege kommen aus einer Hand.
In ganz München. Eine Übersicht finden Sie unter Einzugsgebiete.
Alle Angaben nach dem Stand 2026. Wir sind Pflegedienst, keine Pflegekasse – verbindliche Auskunft über Ihren persönlichen Anspruch gibt Ihnen Ihre Pflegekasse.
Ein Anruf, ein Gespräch bei Ihnen zu Hause – kostenlos und ohne Verpflichtung.